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GESUNDHEIT

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Contract Manufacturing Organization

Eine (CMO, engl.) wird in der pharmazeutischen Industrie ein Vertragshersteller genannt, der im Auftrag eines pharmazeutischen Unternehmens verschiedene Zwischenprodukte eines Arzneimittels oder das finale Produkt herstellt.

Einleitung

haben sich neben der (engl. für Auftragsforschungsinstitut) in der pharmazeutischen Industrie etabliert und werden dazu genutzt, um verschiedene Verfahrensschritte in der Herstellung eines Arzneiproduktes auszulagern. Neben der reinen Herstellung eines Produktes bieten einige Firmen bereits Unterstützung in der Forschung und Entwicklung wie Synthese, Formulierungsentwicklung, Stabilitätsstudien oder im Transfer vom Laborprozess in die großtechnische Anlage (engl. ) an. Diese werden (CDMO, engl. für Vertragshersteller und -entwickler) genannt. Im Jahr 2011 lag der weltweite Umsatz von Vertragsherstellern für die pharmazeutische Industrie bei 31,9 Mrd. USD, während für das Jahr 2017 ein Anwachsen auf 63 Mrd. USD prognostiziert wird. Zu den nach Umsatz (2009) größten CMOs zählen unter anderem Catalent, Lonza oder Böhringer Ingelheim.

Vor- und Nachteile von CMOs

Vertragshersteller werden speziell in Anspruch genommen, um Kapazitätsprobleme in den eigenen Werken zu umgehen oder auch aus der Tatsache heraus, dass dieses ausgelagerte Produkt bereits am Ende des Projektzyklus angekommen ist. Dadurch können auch interne Ressourcen besser eingeplant werden. Am Beginn der Auswahl eines Vertragherstellers ist jedoch eine Risikoanalyse (engl. due-diligence) notwendig, um eventuell auftretende Risiken möglichst zu minimieren. Punkte wie die Verwendung von entsprechenden Qualitätssystemen, erfolgreichen Audits durch Gesundheitsbehörden (wie z. B. der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA) oder auch Risiken durch eventuell auftretende Sprachbarrieren müssen am Beginn der Auswahl eines Vertragsherstellers abgeklärt werden.

Vor- und Nachteile für CMOs

Vertragshersteller ihrerseits können durch die Auftragsherstellung von verschiedenen Zwischenstufen eines Arzneimittels in die Abhängigkeit ihres Auftragsgebers geraten. Durch die Marktmacht ihres Auftragsgebers können zum Beispiel große Preisnachlässe gefordert werden. Produkte mit niedrigen Stückzahlen (wie z. B. Orphan-Arzneimittel) oder Generika sowie Umstellungen in der Effizienz von Fertigungsprozessen können zu Herausforderungen für CMOs heranwachsen.

Einzelnachweise


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