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STATISTIK

25.07.2006

Hochschulen gaben im Jahr 2004 30,5 Milliarden Euro aus

Die öffentlichen und privaten Hochschulen in Deutschland gaben im Jahr 2004 insgesamt 30,5 Milliarden Euro aus. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, gingen die Hochschulausgaben gegenüber 2003 damit um 0,5% zurück; im gleichen Zeitraum sanken die Studierendenzahlen um 2,8%.

Wie in den Jahren zuvor waren 2004 die Personalaufwendungen mit 18,6 Milliarden Euro der größte Ausgabeposten der Hochschulen. Das entspricht 61,0% aller Ausgaben. Der übrige laufende Sachaufwand betrug 8,9 Milliarden Euro. 2,9 Milliarden Euro wurden für Investitionen ausgegeben. Von allen Hochschulen entfiel auf die Universitäten (ohne Medizinische Einrichtungen) 2004 ein Ausgabevolumen von 12,7 Milliarden Euro, das sind 1,0% weniger als 2003. Die Medizinischen Einrichtungen der Universitäten gaben 14,1 Milliarden Euro (– 0,2%) und die Fach- und Verwaltungsfachhochschulen 3,1 Milliarden Euro (+ 0,1%) aus. Etwa drei Viertel der Hochschulen befanden sich in öffentlicher Trägerschaft. Das Ausgabevolumen der privaten Hochschulen in Deutschland lag 2004 bei 441,6 Millionen Euro.

Auf die medizinischen Fachbereiche und Einrichtungen der Hochschulen entfielen 46,2% aller Hochschulausgaben; sie wurden sowohl für Lehre und Forschung als auch für Krankenbehandlung aufgewendet. Wie im Jahr zuvor gaben die Hochschulen 2004 für die Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften 3,4 Milliarden Euro, für die Ingenieurwissenschaften 2,7 Milliarden Euro und für die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften 1,7 Milliarden Euro aus. Die Hochschulen erzielten im Jahr 2004 Einnahmen in Höhe von 14,5 Milliarden Euro (+ 6,9%). Davon waren 9,9 Milliarden Euro Verwaltungseinnahmen (+ 5,9%), die zu 93,6% von den Medizinischen Einrichtungen, überwiegend als Entgelte für Krankenbehandlungen, erzielt wurden. Darüber hinaus warben die Hochschulen 3,5 Milliarden Euro an Drittmitteln bei privaten und öffentlichen Stellen ein (+ 0,9%). Wichtigste Drittmittelgeber der Hochschulen waren die Deutsche Forschungsgemeinschaft (1,0 Milliarden Euro), die gewerbliche Wirtschaft (937 Millionen Euro) sowie der Bund (718 Millionen Euro). (Original Pressetext)

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