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?Abtreibungen gehören zum Schicksal der Frau?

Ute Lehmann am 23.06.2005

Schon eine Kind verlieren ist schlimm. Beim Ultraschall im zweiten Monat ahnte ich, und im dritten Monat wußte ich : Das sind Babys, also Menschen. Alles dran: Kopf, Herzschlag, Arme, Beine.
Wenn dieses Babyherz aus Absicht nicht mehr schlägt, ist das Todschlag bis Mord- je nach Tatmotiv.
KIndermord gehört nicht zum Schicksal der Frau. Ich habe keines meiner 13 Kinder umgebracht- 8 leben heute noch, 5 starben an "intrauterinem Fruchttod".Da ist kein Apfel gestorben, sondern jedesmal eines meiner Kinder.
Bei mir gehört vorgeburtliche Kindestötung nicht zum Schicksal. Ich bin eine Frau nach den Wechseljahren.
Ich hätte lieber eine Bescheinigung
gehabt, daß ich rechtswidrig und straffrei Nahrung, Spielzeug, Kleidung, Schuhe für die Kinder aus den Geschäften mitnehmen hätte dürfen. Aber Einklauscheine aus sozialer Not gibt es nicht, aber Kindestötungsscheine.
Was beweißt :Verfassungswirklichkeit: Die Würde des Geldes ist unantastbar,nicht etwas die Würde des Lebens und das Lebensrecht der
kleinen und großen Kinder.

Michael am 21.04.2006

Ein Prachtexemplar von Arzt- warum sich Sorgen um Moral machen wenn legaler Mord die taschen füllt. Und Abtreibungsgegener sind nach Meinung dieses intellektuellen SChwachmaten nur alte, KINDERLOSE! Männer denen zur Abschreckung kindergeschrei angedroht wird. Ein schöner Hinweis was der Herr Doktor von Kindern hält: schreien und stören nur, also weg damit.

Mrs.HomoSapiens am 12.05.2006

Ich bin auch kein kinderloser Mann;
ganz im Gegenteil, ich bin eine Frau und bin z.B. eine totale Befürworterin von Feminismus u. Empanzipation;
grade neulich hatte ich wieder eine heftige Diskussion zum Thema Gleichberechtigung mit meinem Vater, meinem Mann, meinem Schwager usw..;
aber trotz allem war ich IMMER SCHON eine Gegnerin von Abtreibung u. werde das auch immer sein; es ist mir ein Rätsel, wie sowas legal sein kann.

Die typischen Argumente der Abtreibungs-Befürworter sind:
1: keine Frau trifft diese Entscheidung leichtfertig; nur wenn es nicht anders geht.
2: Rechte der Frau auf freies Leben; es darf doch keinen Gebärzwang geben; wie kann ich mir anmassen, der Frau das Recht auf freie Entscheidung zu nehmen.
3: das ist sowieso noch kein Mensch; nur Gewebe; das(=der/die) wird erst dann ein Mensch, wenn er selbstständig leben kann; erst dann hat er Recht auf Schutz vor willkürlicher Tötung

zu Punkt 1)
wer`s glaubt wird selig; wenn man sich ein wenig umhört kriegt man das Grausen; wieviele Frauen regelmässig - quasi als Verhütungsmethode - abtreiben gehen;
aber auch jene Fälle, in denen es heisst: "es passt jetzt nicht in meine Lebensplanung; ich habe mich beruflich noch nicht etabliert.." sind verabscheuenswürdig -- ich meine, es geht hier immerhin um das Leben eines Menschen;
wenn vergangene Generationen so gedacht hätten - wer würde dann heute wirklich hier sitzen?
Seit wann ist alles im Leben planbar?
Das ist nicht der Sinn der Sache; wir sind hier u. müssen sehen wie wir mit den guten u. "schlechten" "Schicksalsschlägen" fertig werden; was wir draus machen. Das nennt man Leben; es geht nicht drum, dass jeder ein Hollywood-Leben führt wo alles nach Plan abläuft.

zu Punkt 2)
ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll; wenn ich sowas höre bin ich so entrüstet; es ist für mich das selbe als wenn ich, weil ich mich in der U-Bahn hinsetzen möchte, einen älteren Mann, der einen Platz besetzt zu Tode schlage, weil keiner kann mir schliesslich einen "Steh-Zwang" auferlegen. Ich habe doch immerhin ein Recht drauf, mich frei auszuleben u. hinzusetzen wenn ich das will!

zu Punkt 3)
Demnach darf ich auch ein einjähriges Kind töten oder eine alte Frau im Rollstuhl; beide können nicht selbstständig leben u. sind somit keine Menschen;
u. übrigens, jeder von uns besteht aus sich ständig veränderndem Zellgewebe.

Alles in allem glaube ich, dass sich die Frauenbewegung durch die Legalisierung der Abtreibung selbst keinen guten Dienst erwiesen hat.
Gerade in so reichen Ländern wie Deutschland oder Österreich braucht sich niemand vor dem Hungertod fürchten.
Ich finde Abtreibung ist eines der verabscheungswürdigsten Verbrechen überhaupt.

Wolfgang am 22.05.2006

Es gibt zwei Arten von Abtreibungsgegnern:
Erstens "Der Gutmensch" - darunter viele Frauen, nicht wenige, die selbst mal abgetrieben haben und jetzt "was gut machen" wollen oder die, die sich was einflüstern lassen von der zweiten Gruppe, die Frauen gerne wieder zurück an Heim und Herd hätten, sie zu Gebärmaschinen reduzieren wollen. Darunter viele Kirchenfuntionäre / Priester.

Es ist gar keine Frage ob Abtreibung erlaubt oder verboten sein muß.
In allen Ländern wo Abtreibung verboten ist, gibt es illegale Abtreibungen.
Nicht wenige Frauen sterben an den Folgen solcher Engelmacher.
Wer gegen Abtreibung ist, will kein Leben schützen ? er gefährdet Leben!

Caroline am 22.05.2006

Ich möchte mich Wolfgang anschließen! Ist eigentlich schon mal jemandem aufgefallen, dass es hauptsächlich zwei Gruppen gibt, die lauthals gegen Abtreibungen sind?

Da wären zum einen die Männer, die niemals auch nur im entferntesten eine Ahnung haben können, wie man sich fühlt wenn man ungewollt schwanger ist und zum anderen Frauen, die nicht abgetrieben haben. In dem Punkt stimme ich Wolfgang nicht zu: man liest und hört meist nur Proteste der Frauen, die ungewollt schwanger waren und NICHT abgetrieben haben!

Höchst interessant ist es ja, dass man nur selten von Frauen hört, die nach der Abtreibung etwas bereut haben oder nicht mehr mit sich und der Welt klarkommen. Ich bin mir sicher, dass der, der sich diesen Schritt gründlich überlegt hat danach sehr glücklich sein kann!

Maria am 29.09.2006

Vielleicht solltet ihr euch mal lieber ueber den Ursprung ungewollter Kinder Gedanken machen!Kein Wunder,eure Toechter haben ja schon im Alter von 12 ihren ersten Freund.
Ins Bett wollt ihr alle und euren Geluesten nachkommen,und dann treibt ihr ab und begeht die zweite Suende!
Schaemen sollen sich die,die grundlos Kinder ERMORDEN!

Maria am 29.09.2006

ach ja,es geht hier schliesslich nicht um das Glueck der Frauen,es geht um ein MENSCHENLEBEN!
Wie egoistisch ist diese Gesellschaft ueberhaupt!
Wenn Gott dieses Leben eingehaucht hat,kann er erst recht dafuer spaeter sorgen!

Dieser Mann ist der Bruder des teufels!


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