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Flugzeugabsturz bei Tripolis fordert 103 Menschenleben
Bei dem Absturz eines libyschen Verkehrsflugzeuges vom Typ Airbus A330-202 sind am 12. Mai 92 Passagiere und alle elf Besatzungsmitglieder ums Leben gekommen, nur ein acht- bis zehnjähriger Junge aus den Niederlanden überlebte das Unglück. Der libysche Verkehrsminister Muhammed Sidan gab an, man habe das Kind in ein Krankenhaus gebracht, es schwebe aber nicht in Lebensgefahr. Ein Sprecher des Al-Sabia-Krankenhaus sagte, der Zustand des Jungen sei stabil. Er hat nach Angaben des niederländischen Außenministeriums einige Knochenbrüche erlitten. Die deutsche Tagesschau berichtete, dass der Junge auf dem Flug von seinen Eltern und seiner Schwester begleitet wurde; diese befinden sich offenbar unter den Opfern des Absturzes. Unter den Passagieren und Besatzungsmitgliedern waren 22 Libyer und 62 Niederländer. Diese wollten in andere Flüge nach Brüssel und Düsseldorf umsteigen. Außerdem sollen an Bord der beim Absturz in einer Vielzahl von Einzelteilen zerbrochenen Maschine zwei Deutsche sowie Briten, Franzosen, Simbabwer, Phillipiner und Südafrikaner gewesen sein.
Afriqiyah-Airways-Flug 771 war in Johannesburg gestartet und befand sich im Landeanflug auf den Flughafen Tripolis, als der Airbus um 6:10 Uhr MESZ aus noch ungeklärten Gründen abstürzte. Nach Informationen der Tagesschau soll er die Landebahn bei ansich klarem Wetter verfehlt haben und dann auf dem Rollfeld zerschellt sein. Die Fluggesellschaft selbst bestätigte, dass die Maschine während des Landeanfluges explodiert sein und völlig zerstört wurde. Trümmerteile der Maschine sind auf dem ganzen Rollfeld verteilt, der Flughafen ist derzeit geschlossen.
Ein Augenzeuge will unmittelbar vor dem Absturz Flammen an einem der Triebwerke gesehen haben. In einem Bericht des Nachrichtensender Al-Arabija hieß es, daß nach Angaben der libyschen Luftfahrtbehörde vor dem Absturz ein technischer Fehler gemeldet wurde. Diese Angabe wurde von der Fluggesellschaft bislang nicht bestätigt. Fernsehaufnahmen zeigten, dass die beiden Flugschreiber geborgen wurden. Airbus hat Unterstützung bei der Ermittlung der Absturzursache angeboten.
Die Gründe für den Absturz sind bislang unklar. "Wir schließen die Hypothese definitiv aus, dass der Unfall auf einen Terrorakt zurückzuführen ist", sagte Verkehrsminister Sidan zu möglichen Spekulationen über einen terroristischen Hintergrund.
Der deutsche Bundespräsident Horst Köhler und EU-Parlamentspräsident Jerzy Buzek sprachen den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl aus. Der niederländische Ministerpräsident Jan Peter Balkenende zeigte sich schockiert über die Nachricht aus Tripolis. Verwandte Texte:
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